kurz und knapp

  • Bio-Eier
  • aus Hanf-Fütterung
  • Omega 3- und Omega 6-Fettsäuren
  • besonders aromatisch
  • aus dem Emsland

das Bio-Ei

  • Platz für artgerechtes Verhalten
  • Nester zur Eiablage
  • höchstens 6 Hennen pro Quadratmeter Stall
  • Auslauffläche im Freien mit vielseitigem Bewuchs
  • Küken aus biologischer Aufzucht
  • Futter aus ökologischem Anbau
  • Bevorzugung von Naturheilmitteln

Verpackungseinheit

6er-Schachtel

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Das verboten Leckere – Bio-Eier mit Hanffütterung

Nein, in der Pfeife rauchen kann man es nicht, dieses Meisterstück unserer entspannten Frühaufsteher, dafür aber den Eigenbedarf an Omega-3- und 6-Fettsäuren decken.

„Superfood“ Hanf

Hanf? Ja, Hanf! Als Ausgangsmaterial für eine Fülle an alltäglichen Produkten erfährt er gerade genauso eine Renaissance wie als Nahrungsmittel. Und was ist mit THC? In Europa dürfen nur THC-freie Hanfsorten angebaut werden. So oder so: Unsere Hühner scheinen den Presskuchen aus der Hanfölherstellung wirklich gut zu finden und bedanken sich mit einem glänzenden Gefieder und Eiern, denen man die ungewöhnliche Zutat tatsächlich „anschmeckt“.

15 % Hanf im Futter – so viel Entspannung gestehen wir unseren Hennen zu. Der Hanf-Presskuchen ist voller Vitamine und Mineralstoffe. Aktuelle Studien aus Kanada und Pakistan zeigen außerdem, dass bei Fütterung mit Hanf gesättigte Fettsäuren ab- und mehrfach ungesättigte essentielle Omega-3- und -6-Fettsäuren im Ei zunehmen. Letztere kann der menschliche Körper nicht selbst herstellen, benötigt sie aber für viele Abläufe.

Omega-3-Fettsäuren …
… wirken entzündungshemmend
… unterstützen Gehirnfunktionen
… beugen Herzkrankheiten vor
… helfen gegen hohen Blutdruck
… sorgen für gesunde Augen
… sind wichtig in Schwangerschaft und Stillzeit
… unterstützen den Zellstoffwechsel
… versorgen die Gelenke mit „Schmierstoff“
… helfen bei der Bildung körpereigener Abwehrzellen
… tragen zur Eiweißsynthese bei

Hanf statt Soja?

Durch seinen hohen Eiweißgehalt ist Hanf zudem ein idealer Ersatz für Soja. Für dessen Anbau werden zudem in Südamerika Jahr für Jahr große Flächen Regenwald gerodet – ein weiterer Pluspunkt für den Hanf, der so gut wie anspruchslos in Sachen Klima- und Bodenverhältnisse ist und in unseren Breiten gut angebaut werden kann.

Wie der pflegeleicht anzubauende Hanf anstelle von Soja ins Hühnerfutter kommt, zeigt unsere Grafik.

Der Einsatz des Alleskönners Hanf spart eine Menge Anbau- und Transportkosten, denn der wird bei Familie Brand aus unserer Erzeugergemeinschaft direkt neben dem Hof angebaut.

Nach der Ernte kommen die Hanfnüsschen erst einmal in die Ölmühle. Was von diesem Prozess übrigbleibt, ist der sogenannte Hanfkuchen, und der ist als eiweißreiches Futter bei unseren Legehennen heiß begehrt! So entsteht ein regionaler Ökokreislauf.

10 überraschende Fakten über Hanf

1. Hanf gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit!

2. Durch das Hanfanbauverbot in den Jahren 1982-1996 geriet die Pflanze fast in Vergessenheit.

3. Über 50.000 umweltfreundliche Produkte werden aus Hanf hergestellt.

4. Hanf ist eine ökologische Superpflanze:

  • Er wächst auf fast allen Böden.
  • Er braucht kaum Dünger.
  • Seine Inhaltsstoffe halten Schädlinge auf natürliche Weise ab – Pestizide überflüssig!
  • Er verbessert nachweislich den Boden, auf dem er wächst.
  • Er wächst schnell und dicht und verdrängt dadurch Unkraut; das ist gut für alle Folgekulturen.
  • Seine eigenen Bitterstoffe schützen ihn vor Wildverbiss.
  • Alle seine Bestandteile lassen sich weiterverarbeiten.
  • 0,4 ha Hanf liefern die gleiche Menge Zellstofffaser wie 1,66 ha Holzbestand.

5. Hanf ist gesund!
Seine Samen enthalten

  • Omega-3- und -6-Fettsäuren
  • alle essentiellen Aminosäuren
  • Vitamine B1, B2, B3, B6, B12, C, D, E
  • Mineralstoffe (Magnesium, Calcium, Phosphor, Schwefel, Eisen und Kalium)
  • wichtige Enzyme und Ballaststoffe

6. Die Hochphase des Hanfs in Deutschland begann um 1700.
Damals wuchs Hanf auf 150.000 Hektar Feldfläche – Ortsnamen wie Bad Honnef am Rhein, Hennef an der Sieg oder Hardt-Hanfgarten erinnern heute noch daran. (Quelle: Weber-Heck 2002)

7. Hanf ist berühmt.
Ohne Hanfsegel und -taue hätte Kolumbus Amerika vielleicht nie entdeckt. Gutenberg druckte seine Bibel auf Hanfpapier, die erste Levis-Jeans war aus Hanffasern, und Henry Ford erfand ein Auto, das aus Hanfkunststoff bestand und sogar mit Hanftreibstoff fuhr!

8. Hanfpflanzen können in 100 Tagen bis zu 4 Meter hoch wachsen.

9. In Europa darf nur rauschfreier Nutzhanf angebaut werden, die Produkte sind daher 100 % frei von berauschender Wirkung (THC).

10. Für Allergiker sind Hanfkleidung und -nahrung besonders gut geeignet, da Hanf weitgehend ohne Pestizide auskommt und kein Gluten enthält.

 

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