Das Ei – Maß aller Dinge?

Na ja, fast – es ist das Maß für die Biologische Wertigkeit.

Um Eiweiß (Protein) im menschlichen Körper aufzubauen, brauchen wir Aminosäuren. Und genau acht Aminosäuren müssen wir aus der Nahrung zu uns nehmen, weil wir diese nicht selbst produzieren können.

Die Biologische Wertigkeit gibt an, wie viel Eiweiß unser Körper aus dem Protein eines Lebensmittels umwandeln kann. Wichtig ist eine passende Zusammensetzung der lebensnotwendigen Aminosäuren.

Das Ei hat eine Biologische Wertigkeit von 100 und gilt als Referenz für alle anderen Nahrungseiweiße.

Zum Vergleich: Die Biologische Wertigkeit von Rindfleisch liegt bei 87, Schweinefleisch bei 85, Kuh- und Sojamilch bei 84, Huhn bei 80, Reis bei 82 und Bohnen bei 73.

 

High (H-EI) End in der Bratpfanne

Aber jetzt kommt’s: Die Wertigkeit von Ei kann in Kombination mit anderen Nahrungsmitteln noch gesteigert werden!

Ei und Kartoffeln geben in Kombination eine Biologische Wertigkeit von 136. Bratkartoffeln mit Ei oder Eier-Kartoffelsalat sind für den Proteinaufbau unseres Körpers also eine sehr gute Idee!

Bitte beachte: Die Biologische Wertigkeit gibt Auskunft über die Qualität des Eiweißes, nicht über die gesamte Nährstoffqualität eines Lebensmittels. Das Ei hebt sich jedoch auch hier hervor, denn in dem kleinen Kraftpaket sind alle wichtigen Vitamine (außer Vitamin C), jede Menge Mineralstoffe und ungesättigte Fettsäuren enthalten.

Ein passendes Rezept aus dem Bergischen Land  findest Du hier – unser erstes Rezept, das wir veröffentlichen, ist: Reibewaffeln mit Kartoffeln und 5 Eiern von Ira Schneider aus „Bergische Küchenklassiker“, erschienen im Wartberg Verlag.