„Superfood“ Hanf-Ei – verboten lecker!

15 % Hanf im Futter – so viel Entspannung gestehen wir unseren Hennen zu. Der Hanfpresskuchen ist voller Vitamine, Mineralstoffe, und durch seinen hohen Eiweißgehalt ein idealer Ersatz für Industriesoja, der häufig aus Übersee importiert werden muss.

Für dessen Anbau werden dort Jahr für Jahr große Flächen Regenwald gerodet – ein weiterer Pluspunkt für den Hanf, der so gut wie anspruchslos in Sachen Klima- und Bodenverhältnisse ist und in unseren Breiten gut wächst.

Zum Beispiel im Emsland! Dort kommt unser Hanf her, und hier findest du mehr Infos dazu.

 

Wir wollten wissen: Welche Auswirkungen hat die Hanf-Fütterung auf die Inhaltsstoffe im Ei?

Aktuelle Studien aus Kanada und Pakistan zeigen, dass bei Fütterung mit Hanf gesättigte Fettsäuren ab- und mehrfach ungesättigte essentielle Omega-3- und -6-Fettsäuren im Ei (und hier besonders im Dotter) zunehmen. Europäische Studien zu diesem Thema konnten wir leider nicht finden – andererseits zeigt das, dass wir ein Stück Pionierarbeit leisten :-).

 

Und warum jetzt „Superfood“?

Das Zauberwort heißt „essenzielle Fettsäuren“. Denn neben Proteinen liefert Hanf wichtige Omega-3-Fettsäuren, die unser Körper nicht selbst herstellen kann, die jedoch wichtig sind für viele Anläufe im menschlichen Organismus:

Omega-3-Fettsäuren …

… wirken entzündungshemmend
… unterstützen Gehirnfunktionen
… beugen Herzkrankheiten vor
… helfen gegen hohen Blutdruck
… sorgen für gesunde Augen
… sind wichtig in Schwangerschaft und Stillzeit
… unterstützen den Zellstoffwechsel
… versorgen die Gelenke mit „Schmierstoff“
… helfen bei der Bildung körpereigener Abwehrzellen
… tragen zur Eiweiß-Synthese bei

 

Das Ei ist von sich aus schon ein Superfood, durch die zusätzliche Anreicherung der essentiellen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren hat man alle wichtigen Nährstoffe in einem einzigen Lebensmittel vereint. Genial!

 

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