Kurz und knapp

  • Aufzucht Deines Bio-Bruderhahnes im Partnerbetrieb
  • Lieferung als „Suppenhahn“ zu Dir nach Hause
  • oder Essensspende an karitative Einrichtungen

Übernimm die Patenschaft für einen Bio-Bruderhahn!

Auch für uns ist das Wissen, dass männliche Eintagsküken „aus wirtschaftlichen Gründen“ getötet werden, unangenehm.

Deshalb haben wir uns eine Lösung für unseren Hof Alpermühle überlegt: Ab sofort bieten wir Patenschaften für Bruderhähne an. Der Pate – sagen wir mal probeweise: Du – bezahlt das Futter für die Aufzucht des Hahns, wir ziehen ihn groß nach denselben Bio-Richtlinien, die für alle unsere Hennen gelten. Als schmackhafte Bruderhahn-Gerichte im Glas liefern wir den Hahn an Dich. Solltest Du irgendwann entscheiden, den Bruderhahn doch nicht selbst haben wollen, spenden wir ihn an die örtliche Tafel oder andere karitative Einrichtungen.

Möchtest Du eine Patenschaft für einen Bruderhahn übernehmen? Dann nimm hier mit uns Kontakt auf.

Dieses Thema ist kein Leichtes, darum lass mich kurz erläutern, warum die Situation überhaupt so ist, wie sie ist:
Da die Legehennen zur Eierproduktion gezüchtet werden, setzen sie kein Fleisch an wie gezüchtete Masthühner, die wiederum wenig Eier legen. Die Hähne der Legehennen-Züchtung sind dementsprechend „sportlich“ gebaut und eignen sich nicht als Brathähnchen, eher als Suppenhahn.

Unser Partner und Junghennenaufzüchter Jens Bodden zieht auch Bruderhähne groß – soviel, wie er verkauft bekommt, und das sind leider nicht viele. Da ein Legehennen-Hahn während der viermal so langen Aufzucht viel mehr Futter braucht als ein Masthähnchen, aber viel weniger Fleisch ansetzt, ist kaum einer bereit, den höheren Preis dafür zu bezahlen.

Die männlichen Eintagsküken werden bei uns in Deutschland nicht geschreddert. Sie werden mit CO2 eingeschläfert und von Zoos, Greifvogelstationen und Falknereien nachgefragt. Ohne die Eintagsküken müssten an die 50 Millionen Mäuse und andere Nagetiere zum Ersatz als Tierfutter aufgezogen werden.

Zurzeit wird in die Züchtung von „Zweinutzungshühnern“ investiert, die sowohl Eier legen als auch Fleisch ansetzen. Wir halten unsere Augen und Ohren offen und werden entsprechende Maßnahmen ergreifen, sobald das Konzept praxisreif ist.