Bruderhähne

Kikerikiii

in die Zukunft

Bruderhahn-Aufzucht

Was dafür spricht …

  • Die Hähne der Legehennenrasse wachsen einige Wochen artgerecht bei spezialisierten Geflügelaufzüchtern auf.

… und was dagegen.

  • Sie brauchen sehr viel Futter, setzen aber wenig Fleisch an.
  • Zusätzliche Ställe müssen gebaut und Weideflächen gepachtet werden.
  • Dieses magere und dafür sehr teure Fleisch ist beim Kunden kaum gefragt. Daher steht der Verarbeitungsaufwand in keinem Verhältnis zum zu erzielenden Preis.

Zweinutzungsrassen

Was dafür spricht …

  • Eier legen und Fleisch ansetzen – sie können beides!
  • Sie sind in der Regel robust, langlebig und wehrhaft.
  • Sie können in gemischten Gruppen gehalten werden.

… und was dagegen.

  • Sie legen weniger Eier als Legehennenrassen.
  • Beide Geschlechter brauchen deutlich mehr Futter.
  • Zusätzliche Ställe müssen gebaut und Weideflächen gepachtet werden.

Geschlechtserkennung „in ovo“

Was dafür spricht …

  • Die Kontrolle der Eier erfolgt non- oder minimal-invasiv.
  • Nur weibliche Küken schlüpfen.

… und was dagegen.

  • Die meisten Bio-Verbände lehnen diese Methode ab, da nicht ganz klar ist, ob der Embryo nicht doch etwas von dem Procedere mitbekommt. Das Geschlecht kann nämlich erst ab dem neunten Tag bestimmt werden. Allerdings entwickelt sich in dieser Zeit auch das Schmerzempfinden.